
Die Bachelorarbeit «Ossuarium» ist ein narratives Adventure Game. Schwarmverhalten, Kollektivlogiken und Individualisierung waren wichtige Ausgangspunkte im Gestaltungsprozess. Die Spieler:innen werden mit einer abstrakten Knochenwelt konfrontiert – einem lebenden Geschöpf, das Angst vor Veränderung hat und sich doch dieser stellen muss. Das Projekt überzeugt durch seine düstere Ästhetik – Schattenspiele, den innovativen Einsatz von Typographie und die komplexe Verschränkung von Charakter, Welt und Narration.
Podcast.
Weshalb habt ihr euch für den Art Style entschieden?
Grosse Inspirationen für uns waren unter anderem die Skulpturen von Heishiro Ishino, HR Giger, aber auch andere narrative Spiele wie «Vale’s Echo» und «Oxenfree».
Welche technologischen Raffinessen zeichnen euer Projekt aus?
Uns war es wichtig, ein individuelles Spielerlebnis bieten zu können. Die Narration sowie das Level sind multilinear, und der spielbare Charakter lässt sich unterschiedlich zusammensetzen. Diese vielschichtigen Abhängigkeiten technisch umzusetzen, war für uns eine grosse Herausforderung.
Wo seht ihr euch nach Abschluss des Studiums?
In Zukunft würden wir gerne beide in der Gaming-Branche tätig sein. Zudem planen wir, uns als eigenständige Artists weiterzuentwickeln.
Die Community und die gemeinsame Zeit, um im Atelier an Gruppenprojekten zu arbeiten, waren für mich ein Highlight im Studium. – Ariana Huber
Gameplay.
Ich habe mich für ein Game-Design-Studium entschieden, da es viele meiner Interessen verbindet, wie Illustration, 3D-Modeling und Storytelling. – Nina Hungerbühler
