
«Digital Alchemy» ist ein interaktiver und spielerischer Werkzeugkasten. Das Masterprojekt vermittelt grundlegendes Wissen zur Anlage, Funktion und Wirkung von Videospielen. Spieler:innen können Regelwerke kombinieren oder manipulieren und so innovative Spielsysteme erschaffen. Konzepte wie der «Bottom-Up-Approach» und «Serendipität» können dabei in der konkreten Interaktion erlebt werden. «Digital Alchemy» vermittelt niederschwellig und experimentell wie neue Spielsysteme entstehen und wie die einzelnen Strukturelemente – Mechaniken und Regeln – in Wechselbeziehung stehen.
Podcast.
Warum hast du dich für ein Studium im Bereich Game Design entschieden?
Nach dem Bachelorstudium war das Masterstudium der nächste logische Schritt, um meine Interessen weiter zu vertiefen. Ich wusste, dass ich hier einen guten Frame hatte, um zu forschen und zu entwickeln.
Was macht dein Projekt einzigartig?
Mein Projekt macht Spielmechaniken erfahrbar. Prozess und Ergebnis sollen im selben Produkt erlebbar werden – und auch die Spielenden werden aktiv, indem sie Fragmente des Games selbst herstellen. Nicht zuletzt sind auch die verschiedenen Prototypen, die zum finalen Projekt geführt haben, anspielbar.
Was wirst du nach Abschluss deines Studiums an der ZHdK am meisten vermissen?
Ich werde vor allem die Menschen, die spannenden Inputs und Mentorate vermissen.
Gameplay.
In Zukunft sehe ich mich als Teil einer interdisziplinären Gruppe, die Kunstprojekte auf die Beine stellt. Ich möchte mit meinen Skills die Projekte bereichern und von der Praxis anderer lernen. – Sebastian Burckhardt
