
«SUPER LAZY» ist ein Fun Art Game, das unsere widersprüchliche Beziehung zu Faulheit hinterfragt. In dadaistisch inszenierten Kurzsequenzen lösen die Spieler:innen alltägliche Aufgaben auf absurd umständliche Weise und erkennen sich womöglich selbst darin wieder. Erweitert wird die visuelle Welt durch originale Werke aus der Dada-Sammlung des Kunsthaus Zürich.
Podcast.
Wie findest du die Themen deiner Games?
Im Alltag, in Gesprächen, in den kleinen Dingen und nur selten in Brainstormings. Meist sehe ich etwas, das mich interessiert oder das mich zutiefst stört. Ich gehe dann diesem Impuls nach und vertiefe mich in dieses Thema, um neue Wege oder Lösungen zu finden.
Welche gestalterischen Ideen liegen deinem Game zugrunde?
Visuell arbeite ich mit Fotocollagen und gemeinfreien Werken aus der Dada-Sammlung des Kunsthaus Zürich. Mein Projekt schlägt eine Brücke zwischen der historischen Bewegung und meiner Interpretation im zeitgenössischen, interaktiven Medium Game. Mit wenigen, monochrom gefärbten Objekten lenke ich gezielt den Fokus auf das Wesentliche, während starke Farben Aufmerksamkeit erregen.
Wo würdest du die Gaming-Szene in zehn Jahren gerne sehen?
Hoffentlich als wachsenden, anerkannten Wirtschaftszweig, der mit vielen guten Beispielen die altbekannten Klischees obsolet gemacht hat.
Gameplay.
Humor spielt bei «SUPER LAZY» eine grosse Rolle und entsteht zum grossen Teil durch genaues Timing und den gezielten Bruch mit Erwartungen. – Jan Espig
