Ariana Huber & Nina Hungerbühler

Ossuarium

Foto: Charles Hanil Roberge. © ZHdK.
Foto: Charles Hanil Roberge. © ZHdK.

Die Bachelorarbeit «Ossuarium» ist ein narratives Adventure Game. Schwarmverhalten, Kollektivlogiken und Individualisierung waren wichtige Ausgangspunkte im Gestaltungsprozess. Die Spieler:innen werden mit einer abstrakten Knochenwelt konfrontiert – einem lebenden Geschöpf, das Angst vor Veränderung hat und sich doch dieser stellen muss. Das Projekt überzeugt durch seine düstere Ästhetik – Schattenspiele, den innovativen Einsatz von Typographie und die komplexe Verschränkung von Charakter, Welt und Narration.

Genre:
Narrative Adventure Sidescroller

Mentor:innen:
Prof. Ulrich Götz, Natasha Sebben

Podcast.

Weshalb habt ihr euch für den Art Style entschieden?
Grosse Inspirationen für uns waren unter anderem die Skulpturen von Heishiro Ishino, HR Giger, aber auch andere narrative Spiele wie «Vale’s Echo» und «Oxenfree».

Welche technologischen Raffinessen zeichnen euer Projekt aus?
Uns war es wichtig, ein individuelles Spielerlebnis bieten zu können. Die Narration sowie das Level sind multilinear, und der spielbare Charakter lässt sich unterschiedlich zusammensetzen. Diese vielschichtigen Abhängigkeiten technisch umzusetzen, war für uns eine grosse Herausforderung.

Wo seht ihr euch nach Abschluss des Studiums?
In Zukunft würden wir gerne beide in der Gaming-Branche tätig sein. Zudem planen wir, uns als eigenständige Artists weiterzuentwickeln.

Die Community und die gemeinsame Zeit, um im Atelier an Gruppenprojekten zu arbeiten, waren für mich ein Highlight im Studium. – Ariana Huber

Gameplay.

Ich habe mich für ein Game-Design-Studium entschieden, da es viele meiner Interessen verbindet, wie Illustration, 3D-Modeling und Storytelling. – Nina Hungerbühler

Ariana Huber ist eine Künstlerin aus Zürich mit Fokus auf 2D- und 3D-Gestaltung sowie Game Narration. Sie studiert im BA Major Game Design an der ZHdK, wo sie ihr Interesse für Worldbuilding vertiefen und interaktiv erlebbar machen kann. Ausserhalb des Studiums illustriert und gestaltet sie weiterhin im Rahmen von Auftragsarbeiten oder widmet sich eigenständig kreativen Projekten.

ariana.huber2913@gmail.com
@arsonist_cat

Nina Hungerbühler ist Game Designerin und Illustratorin aus Zürich. Sie entschied sich für ein Game-Design-Studium, um ihre kreativen Interessen in ein interaktives Medium zu übertragen und gestalterisch zu verbinden. Ihr Schwerpunkt liegt auf visueller Gestaltung und Character Design in 2D und 3D. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit multilinearem Storytelling und dem Aufbau atmosphärischer, komplexer Welten.

nina.hungerbuehler@gmail.com
@zombieaxolotl
ninahungerbuehler.myportfolio.com