
«Rocket Bunny Grows a Garden» ist ein Sandbox-Puzzle-Game mit süssen Visuals und humorvollen Dialogen. Als Hase erkunden die Spieler:innen Gärten und züchten Blumen – und dies im virtuosen Umgang mit genetischem Code. So beeinflussen beispielsweise ausgewählte Gene Blütenfarbe, -form und -höhe. Für die Spieler:innen gilt es, möglichst viele Genkombinationen zu erproben, um so die eigene Traumblume zu kreieren!
Podcast.
Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Game gekommen?
Im ersten Semester haben wir das Spiel «Baby Rabbit Rocket Rescue» entwickelt, in dem ein Häschen andere kleine Häschen einsammeln und zu einer Rakete bringen muss, um von einem Planeten zu fliehen, der kurz vor der Explosion steht. «BRRR» wurde von einem Spiel namens «Rabbit Transit» für Atari 2600 inspiriert und inspirierte wiederum «Rocket Bunny Grows a Garden». Alte Ideen wiederzuverwenden, besonders nachdem man mehr Fähigkeiten erworben oder Zugang zu neuer Technologie erhalten hat, ist eine grossartige Ausgangslage.
Beunruhigen euch die Entwicklungen im Bereich KI?
Max: Generative KI beunruhigt mich persönlich sehr. Besonders stört mich die schwammige Rechtslage bei ihrer Nutzung. Während Künstler:innen sich aktiv wehren müssen, dass ihre Rechte gewahrt werden, versuchen KI-Konzerne ihren Markt zu vergrössern und verbrauchen dazu noch unglaubliche Mengen an Ressourcen, wie Strom und Wasser.
Hat KI den Entwicklungsprozess eurer Diplomarbeit beeinflusst?
Faina: Generative KI ist eine energieintensive Maschine, die die Ideen anderer Menschen wiederholt, ohne dass dahinter irgendein Gedanke, eine Seele oder eine kreative Absicht steckt. Ich lehne sie ab und habe sie weder im Rahmen des BA-Projekts genutzt noch interesse ich mich dafür in meinem Privatleben. Ich unterstütze jedoch prädiktive KI, also die Technologie, die zur Ausführung schwieriger und sich wiederholender Aufgaben oder komplexer Algorithmen eingesetzt wird (von der Krebserkennung bis zur Navigation in virtuellen Welten).
Am Studium werde ich den sozialen Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung sehr vermissen. – Max Egli
Gameplay.
Nach dem Studium würde ich sehr gerne bei einer Spielentwicklungsfirma mitwirken und es wäre mir egal, ob dort fünf oder fünfhundert Leute mit mir zusammenarbeiten. – Faina Tatarenko
