
«Flowbound» ist ein 3D-Adventure-Game, das im Ozean spielt. In der Rolle eines kleinen Tintenfischs bewegen sich die Spieler:innen durch die Gamewelt, nutzen dabei geschickt die Strömungen unter Wasser und werden schliesslich mit einem riesigen Geschöpf namens Echo konfrontiert. Das Projekt erforscht die Aspekte von Unterwasser-Settings in Videospielen mit Fokus auf Geschwindigkeit, Grössenverhältnisse und Atmosphäre und analysiert die komplexe Beziehung zwischen Spieler:innen und Endgegner (Boss).
Podcast.
Wo findest du Inspiration für deine künstlerische Praxis und wie hast du zum Thema deines Abschlussprojeks gefunden?
Seit ich denken kann, faszinieren mich Ozeane. Ich interessiere ich mich sehr für Bewegung in Games. Mich inspirieren Spiele wie «Abzû», sie lösen Gefühle in mir aus, die mich dazu motivieren, eigene Ideen zu entwickeln. So kam beides im Diplomgame zusammen: Wasser und Bewegung. Herausfordernd im positiven Sinne war die technische Umsetzung.
Welcher Art Style liegt deinem Spiel zugrunde?
Ich wollte viel mit Licht und Farben spielen, anstatt mich in kleinen Details und komplizierten Texturen zu verlieren. Das unterstützt auch die Skalierung, die für mein Projekt so wichtig ist. Ausserdem wollte ich den Scope etwas verringern, da ich wusste, dass der Code und das Level Design viel Zeit in Anspruch nehmen würden.
Wo siehst du dich als Game Designer:in in Zukunft?
Als Sound Designerin, Sound Editorin oder VA in einem mittelgrossen Studio.
Gameplay.
Das Game Design-Studium ermöglicht es mir, sehr viele meiner Interessen (Sound, Kunst, Technologie, Storytelling) in einem tollen Produkt zu vereinen. – Erja Kumar
