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games@museums

games@museums ist ein F&E-Projekt der ZHdK, das die interaktive Erschliessung von Museumssammlungen und Daueraustellungen für Besucherinnen und Besucher zum Ziel hat. Zu diesem Zweck werden Spielmechaniken erforscht und Prototypen entwickelt, analysiert und diskutiert.

games@museums ist ein F&E-Projekt der ZHdK in Kooperation mit dem Stadtmuseum Aarau (SMA). Unter der Leitung von Marc Griesshammer und Kaba Rössler (SMA) sowie Mela Kocher (ZHdK) werden im Auftrag von Engagement Migros Games zur Vermittlung von Museumssammlungen erarbeitet. Das Projekt läuft parallel in der Romandie gemeinsam mit der Haute Ecole de Design (HEAD) und dem Musée d’Ethnologie Genf.

Phase 1: 2017/2018 lief die Recherchephase für die Entwicklung verschiedener Prototypen in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Game Design und Alumni. Phase 2: Diese Prototypen wurden im Februar 2019 im Stadtmuseum Aarau getestet. Aktuell werden sie für die Adaption für weitere Museen optimiert.

Prototypen

Aus zahlreichen Spielmechaniken und Proof of Concepts werden konkret drei Prototypen weiterentwickelt:

In «Art Lover» können Besuchende mit Museums-Objekten flirten, in die Geschichte der Exponate eintauchen und sich mit ihnen zu ihren Lebensläufen, Nachbarschaftskriegen, Frustrationen und Wünschen unterhalten. Mit einem Badge begeben sich Besuchende auf Speeddating-Tour. Wenn die Objekte ihre Gesprächspartner mögen, erhalten sie einen «Kuss» bzw. eine geheime Information, die sie in ihrem Badge eintragen. Misslingt die Konversation, erhalten sie einen «Korb».

«Hammer To Fall» simuliert die physische Zerstörung von Museums-Exponaten. Im Mittelpunkt steht dabei eine Experimentierbox, in der Digital Twins von Museums-Gegenständen abgebildet werden. Mit einem Hammer kann auf die verglaste Oberseite der Box geschlagen werden. Durch das Schlagen auf die Box wird das abgebildete Objekt im Inneren der Experimentierbox nach und nach zerstört und dekonstruiert. In mehreren Schritten werden Schichten, Bestandteile, historische Fakten, Erlebtes, Anekdoten, Geräusche und andere Überraschungen freigelegt.

«Mord im Museum» (MiM) ist ein interaktives Hör-Spiel in Form einer iOS-App. Während des Spiels entscheiden die Spielenden selbst, wie die Geschichte weitergehen soll, indem sie sich im Museum von Exponat zu Exponat bewegen. Mithilfe von Beacons werden die Bewegungen der Spielenden registriert. Die Spielenden übernehmen die Rolle von Detektiv Bissig, der einen Mordfall aufklären soll. Mit diesem Ziel im Hinterkopf hören die Spieler der Geschichte aufmerksam zu, und versuchen Hinweise zum Mordablauf und dem Täter – eines der Museumsxponate – zu finden.

Projektleitung:

Projektteam:

René Bauer (Produktion und Entwicklung), Sonja Böckler (Game Design & Entwicklung von Art Lover & Hammer to Fall), Stefan Schmidlin (Game Design & Entwicklung von Mord im Museum)

Unterstützer:

Status:

laufend

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Hammer to Fall.
Art Lover.
Mord im Museum.