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Studium

Die Fachrichtung Game Design richtet ihren Fokus auf die Kultur und Gestaltung interaktiver Spiele. Die Studierenden erlernen den kreativen Umgang mit digitalen Medien und erarbeiten sich die grundlegenden konzeptionellen, gestalterischen und technologischen Fähigkeiten, die für die Entwicklung und Umsetzung computergestützter Spiele notwendig sind.

Aufbau des Studiums

In der Fachrichtung Game Design werden auf Bachelor-Stufe grundlegende fachbezogene Kenntnisse im Rahmen von Spielentwicklungsprojekten erworben und durch das Studium von Analyse-, Planungs- und Umsetzungstechniken vertieft. Generelles Ziel der sechssemestrigen, generalistisch angelegten Vollzeit-Ausbildung ist die Befähigung zur eigenständigen Entwicklung voll funktionsfähiger Spiele oder Spielprototypen. Durch das Angebot von Lernmodulen, die thematisch aufeinander aufbauen, werden die zentralen Komponenten des Game Designs abgedeckt.

Inhalte

Innerhalb der Lernmodule beschäftigen sich die Studierenden u.a. mit folgenden Inhalten: Zeichnen, Interface Design, Game Writing, 3D-Modelling und Animation, Scripting und Programmierung, Sound Design, Produktionsmethoden, Spielregeln, Spielmechaniken, Gameplay, Level Design, Interactive Storytelling, Dramaturgie, Spiellogik und künstliche Intelligenz, Spielkonzeption, Spielanalyse, Usability Design und Game Business

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Das breit gefächerte Curriculum bietet u.a. Unterrichtsmodule zu den folgenden Themenbereichen an:

  • Game Culture
  • Storytelling
  • Game Mechanics
  • Programming
  • Usability Design
  • Game Conception
  • Game Analysis
  • Game Business
  • Media Management
  • Visual Techniques
  • Game Engine Programming
  • Game Design Projects
  • Character Design
  • 3D Modeling & Animation

Die Fachrichtung führt ein GameLab und ein Game Archiv. Im GameLab fliessen die Forschungsthemen und Experimente aus den Themenbereichen Serious & Applied Game Design, Interface Design und Game Controller Entwicklung zusammen. Ein kreativer Umgang mit Technologie und daraus resultierende innovative Gestaltungsansätze für neuartige Spiele stehen hier im Zentrum. Mit dem Game Archiv steht den Studierenden eine attraktive Infrastruktur mit Nachschlagewerken zu den Themenfeldern Spielgeschichte, Spieltheorie und Spielsystemen zur Verfügung.

Kooperationen

Die Fachrichtung Game Design kooperiert in Studien- und Forschungsprojekten mit zahlreichen Partnern aus der Forschung und Wirtschaft. Diese Kooperationen führen in der Regel zu Spielkonzepten und / oder voll funktionsfähigen Spielprototypen.

Kompetenz- und Berufsfelder

Game Design-Absolvierende gestalten und entwickeln die Entertainment-, Edutainment- und Infotainmentprodukte von morgen. Sie ermöglichen den spielerischen Umgang mit digitalen Welten und positionieren sich so nicht nur in der Computerspielindustrie, sondern auch in verwandten Bereichen, die mit der Welt der digitalen Spiele verwachsen. Die Absolventinnen und Absolventen erfüllen mindestens die Anforderungen von Entry-Level-Positionen der Computerspielindustrie und arbeiten als Level-DesignerInnen, 3D-Game-Artisten, Character-Designer, SpielkonzepterInnen oder ProjektleiterInnen.

Weiterführende Informationen zu Studium und Bewerbungsverfahren sind auf der Webseite des Bachelor of Arts in Design und in der aktuellen Studienbroschüre Design zu finden.

Don Schmocker. FAR. Bachelorarbeit, ZHdK, 2015
Don Schmocker. FAR. Bachelorarbeit, ZHdK, 2015