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Abgott

Gameplay Video.

«Abgott» ist eine spielbare Installation mit einem Laserprojektor – eines der wohl primitivsten Varianten eines Displays. Im Spiel bewegen sich die Spieler:innen durch die zunächst abstrakte und dann immer konkreter werdende Laserprojektion. Vom Punkt, über die Linie bis hin zum Raum – durch ihre Interaktionen erschliessen sich die Spieler:innen eine flüchtige Welt, die ihr Eigenleben entwickelt. Denn in den Linien, die wir zeichnen, lebt etwas.

Der Stil von «Abgott» wird massgeblich durch die Limitationen und Besonderheiten des Mediums geprägt. Hier ein Beispiel: Ab einer gewissen – nicht sehr hohen – Komplexität der Bilder, kommt der Projektor mechanisch nicht mehr nach mit zeichnen. Das Bild beginnt dann zu flackern. Ich wollte in meiner Bachelorarbeit auf diese Eigenarten eingehen.

Ich musste mir massgebliche Teile der Software, die ich für mein Projekt benötigte, selbst bauen, oder – im besten Fall – aus im Internet von grosszügigen Menschen bereitgestelltem Code zusammenstückeln. Um einfacher dreidimensionale Szenen mit dem Laser darstellen zu können, baute ich ein System, mit dem ich 3D-Geometrie von Unity zur Lasersoftware streamen kann. Ich habe in der Bachelorphase viel über grundlegende Techniken der Computergrafik gelernt!

Interview mit Stefan Kraft

Meine ersten gestalterischen Kontakte machte ich in Internetforen der Flash-Animationsszene. Ich erlangte die Matura an der Kantonsschule Hohe Promenade und begann dann ein Studium an der Universität Zürich in Philosophie, Englischer Literatur und Informatik, ehe ich mich Game Design an der ZHdK zuwandte. Heute interessieren mich besonders Themen wie Wahrnehmung, Textualität, Digitalität und Interaktion. Meine Arbeiten umfassen Spiele, Animationen, Grafik, Installationen und Internetprojekte.

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