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Unfold

Wie kann eine interaktive Story für Games so gestaltet werden, dass sie non-lineare Verläufe bietet und trotzdem glaubhaft bleibt?

In vielen Games findet man den Ansatz der multiplen Erzählstränge oder Enden. Spieler sollen Entscheidungen treffen, die schliesslich den Spielverlauf beeinflussen. Häufig aber wird diese Absicht nicht erreicht und der Ansatz bleibt eher oberflächlich. Dann aber gibt es Herangehensweisen, die emergentes Storytelling durch komplexe Systeme für künstliche Intelligenz herstellen. In ihrem enormen Aufwand sind solche Systeme jedoch kaum für eine Vielzahl von Games anwendbar. Mit dem Game Unfold erkundet Kristina Balanc die Möglichkeit, das wortwörtliche Entfalten einer Story zum Game zu machen. Durch die ambigue Erzählweise wird der Spieler in seiner Kreativität gefordert, die Story ganz persönlich zu interpretieren und somit zu seiner individuellen Erfahrung zu machen.

Personen:

Lidija-Kristina Balanc

Projekttyp:

MA-Diplom

Jahr:

2014

Master of Arts in Design: