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Kein Kino mit ANAGRAM über Door Into The Dark. Immersives Storytelling

Hiermit möchte die Fachrichtung Game Design herzlich zur interdisziplinären Vorlesungsreihe Kein Kino am 20. März 2017, um 18:00 Uhr, ins Kino Toni einladen. ANAGRAM’s neuartiger Storytelling-Ansatz setzt auf die Kreation und Vermittlung von immersiven Erfahrungen, die ihrerseits auf wahren Begebenheiten beruhen. Das international renommierte Kollektiv stellt sich grundlegenden gesellschaftlichen Fragen und diskutiert den Einfluss der Digitalisierung auf den Menschen auf innovative Weise. Ihre dokumentarische Arbeit «Door Into The Dark», die massgeblich im Vortrag diskutiert werden wird, exploriert die Dunkelheit mit all’ ihren Abgründen und Gefahren. Mit verbundenen Augen, barfuss und allein, bahnt sich der/die SpielerIn ihren Weg durch die Düsternis und wird mit Lebensgeschichten realer Menschen konfrontiert, die alle ein tiefgreifendes Gefühl der Verlorenheit und Einsamkeit verbindet. Ein Seil, dass sich durch den Raum spannt, dient als einzige Orientierungsstütze durch das Netzwerk von Geschichten. Die SpielerInnen werden mittels ausgeklügeltsten Technologien in Korrelation mit einem starken Sounddesign physisch wie mental in das Geschehen involviert. Das unmittelbare Einfühlen in das Leben Anderer soll die Art und Weise, wie wir unser Leben heute erfahren, reflektieren, entschleunigen und bereichern.

'The best work I saw this year at Tribeca' Scott Macauley, Filmmaker Magazine

'A unique and unforgettable experience that combines non-fiction narrative and audience interaction in a ground breaking and deeply personal way.'Oscar-winning Director Laura Poitras

'Truly immersive storytelling. I felt rejuvenated and fully alive' Paula Bernstein, Indiewire

Vortragssprache: Englisch

Über Kein Kino

Die disziplinübergreifende Vorlesungsreihe Kein Kino richtet sich an ein interdisziplinäres Publikum. Im Fokus der Reihe steht die Auseinandersetzung mit Haltungen und künstlerischen Praktiken, die dem Medien-, Musik- und Design-Diskurs entlehnt sind. Die Vorlesungsbeiträge der Fachrichtung Game Design laufen unter dem Thema Don’t walk the line: Variations of Play und diskutieren das Potential von experimentellen, immersiven Räumen in Verbindung mit Storytelling und Technologie. Es sind solche Projekte an der Schnittstelle von Design, Theater, Performance und Medienkunst von Interesse, die innovative Raumpositionen und Weltsichten formulieren, Körper und Geist in gewisser Weise mittels Technologie/Kostüm verlängern und damit neue Perspektiven auf scheinbar Alltägliches offenbaren.

Die internationalen Gäste diskutieren in ihren Hands-On-Vorlesungsbeiträgen, inwiefern es neue Technologien und interaktive, partizipative Umgebungen vermögen, gesetzte Normen, Regeln und Grenzziehungen im Spiel zu verschieben und damit Menschen nachhaltig zum Handeln zu motivieren. Die Vorlesung stellt Projekte vor, die innovative Raumpositionen und Handlungsaufforderungen formulieren, neue Erzählstrategien entwickeln und Technologie mehr zur Bewusstseinserweiterung, Exploration und Reflexion eines Themas als ausschliesslich zur Zerstreuung einsetzen.
Leitung: Maike Thies (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Game Design)

Beteiligte: Olav Lervik (Tonmeister, Musik), Martin Jaeggi (Dozent, Kunst & Medien), Ian Wooldridge (Assistent, Kunst & Medien) und Martin Zimper (Fachrichtungsleitung Cast / Audiovisuelle Medien).

Die Vorlesungsbeiträge sind öffentlich. Interessierte sind herzlich willkommen. Ein Angebot des Bachelor of Arts in Design.