Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser zur korrekten Anzeige dieser Webseite.

Emission Impossible

Vermittlung von Klimawissen für die Landwirtschaft

Emission Impossible ist ein Serious Game, das junge Landwirte für den Klimaschutz sensibilisieren will. Es soll in Berufsschulen für Landwirtschaftslehrlinge in der ganzen Schweiz zum Einsatz kommen. Ziel des Spiels ist es, möglichst wenig Treibhausgase auf einem simulierten Bauernhof zu produzieren. Dabei darf der Spieler die wirtschaftliche Realität nicht ausser Acht lassen. Erfolgreich ist nur, wer bei seinen Entscheidungen auch ökonomisch handelt.

Reduktion der Treibhausgasemissionen

Hintergrund des vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern initiierten Projekts sind die grossen Herausforderungen, vor der die Bauern im Klimaschutz stehen. Die Landwirtschaft ist nicht nur von den Folgen des Klimawandels betroffen, sie stellt auch eine der wichtigen Ursachen der Klimaveränderung dar. In der Schweiz tragen die Bauern gut 10 Prozent zu den Treibhausgasemissionen bei. Deshalb sind Massnahmen zum Klimaschutz wichtig: Das Bundesamt für Landwirtschaft strebt bis 2050 eine Reduktion an klimaschädlichen Gasen um mindestens ein Drittel an.

Wissenschaftliche Grundlage

Emission Impossible – das Klimaspiel für die Landwirtschaft wurde mit wissenschaftlichen Erkenntnissen der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART konzipiert und vom INFORAMA Bildungs-, Beratungs- und Tagungszentrum fachlich begleitet. Das Spiel basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und verknüpft erstmalig und realitätsnah die Stoffflüsse auf einem Bauernhof in einem spielerischen Umfeld. Auf der Projektwebseite werden zusätzlich Hintergrundinformationen und Begleitmaterial für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Das Spiel kann kostenlos von der Webseite heruntergeladen werden.

Finanziert wurde das Projekt durch den Schweizerischen Nationalfond SNF im Rahmen von AGORA, einem Förderprogramm für innovative Formen der Wissenschaftskommunikation.

Projektleitung:

Team:

René Bauer; Sarah Celebioglu; Marc Gruber; Stefan Spieler

Kooperationspartner:

Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern, der Forschungsanstalt Reckenholz-Tänikon ART und der Firma Nothing, Bern

Status:

abgeschlossen (02/2012 – 09/2012; veröffentlicht)